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Die neue Fotoausstellung findet bis 20.11.2017 im Ratssaal des Schmöllner Rathauses statt.

Reiseberichte

Nachfolgend finden Sie die Reiseberichte des Vereins als pdf-Download

Der Schulbus

Aus einer gemeinsam entwickelten Projektidee der Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH (FAW) und des Teams von education4kenya gelang mit Unterstützung der Agentur für Arbeit in nur sechs Monaten Projektlaufzeit ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Schulbus

In dieser Zeit wurden 11 arbeitsuchende junge Menschen aus dem Altenburger Raum in einer praxisnahen und theoretischen Ausbildung in die Belange einer international ausgerichteten Projektarbeit integriert. Neben der Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt wurde Demokratieverständnis und globales Denken gefördert.

Da das Ergebnis dieser Projektarbeit im fernen Mombasa an der Elimu Ya Kenya Primary School dringend benötigt wurde, um dort den Weg zur Schule von ca. 120 Kindern zu gewährleisten, mussten alle Arbeiten zeitnah erledigt werden.

Warum ein solches Projekt?

education4kenya ist seit mehr als 6 Jahren in Kenia bei der Unterstützung des Schulbesuchs von Kindern aus sozial schwachen Familien tätig. Im Rahmen einer Förderung durch das BMZ errichteten wir in den Vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit dem Partnerverein „Elimu ya Kenya“ in Mombasa eine Primary School an der letztlich 250 Kinder lernen sollen. Aus Sicherheitsgründen und entsprechend der gesetzlichen Regelung in Kenia ist der Transport der Schüler nur mit eigenen Schulbussen möglich. Vor diesem Hintergrund entstand nun die Projektidee, ein Fahrzeug, das diesen Anforderungen entspricht, für den anstehenden Einsatz vorzubereiten und dann nach Kenia zu überführen.

Warum musste ein Fahrzeug aus England – 1.400 km von Altenburg entfernt – beschafft werden?

Auch auf Kenias Straßen lenkt man rechts. Außerdem darf das Fahrzeug bei Einfuhr in Kenia nicht älter als acht Jahre sein. Nach umfangreicher Internetrecherche konnte bei einem Autohändler in Durham, in der Nähe von Newcastle, ein solches Fahrzeug gefunden werden.

Wo und wie wurde die Projektarbeit durchgeführt?

In der Fachwerkstatt unter praktischer Anleitung nahmen die „Schrauber“ ihr Projekt unter die „Lupe“. Schnell wurde der Ist-Stand festgestellt und der vorläufige Gesamtarbeitsaufwand bestimmt. Die Beschaffung der notwendigen Ersatzteile stellte das Projektteam vor neue Herausforderungen. Das Fahrzeug, ein ehemaliger Transporter der „Königlichen Post Englands“, wurde für seinen neuen Einsatz vorbereitet. Dabei wurden praktische Kenntnisse und Erfahrungen bei der Reparatur am Fahrgestell und an der Karosserie, bei Gestaltung und Design, sowie Lackierarbeiten u.a. abgerufen, vertieft oder neu erworben. In der theoretischen Ausbildung wurden Grundlagen der Kfz Technik/Elektrik und den Planungsmöglichkeit eines solchen Projektes vertraut gemacht. Auch bearbeitete das Team vorbereitende Projektinhalte für den weiterführenden Schulbetrieb in Mombasa. Wichtig dabei war eine intensive Beschäftigung des Teams mit den Besonderheiten der Lebensverhältnisse und Lebensumstände in Kenia.

Was hat das Projekt letztlich gebracht?

Neben der Hilfe für die Kinder in Mombasa profitierten aber auch die Projektteilnehmer und Teilnehmerinnen selbst. Gezielte Beratung und Hilfe für die Bewerbung auf dem ersten Arbeitsmarkt durch die Projektleitung waren ständiger Begleiter, sowohl in der praktischen, als auch theoretischen Ausbildung.

Von den 15 Jugendlichen konnten 9 ein Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt aufnehmen.

Der Schulbus selbst wurde im April dieses Jahres an unseren Partnerverein „Elimu ya Kenya“ übergeben und steht nun für die kenianischen Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Ein voller Erfolg für alle Beteiligten in Mombasa und Altenburg.

Wir danken allen am Projekt beteiligten Partnern, besonders:

  • Göppel Bus GmbH
  • Zekiwa GmbH
  • Tino Schneider
  • Tshunc Graffiti & Fassadengestaltung
  • Hanns Glass GmbH & Co. KG
  • Auto Schirmer Fachwerkstatt
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